Blog

Dieser Blog sammelt Beobachtung zu Büchern, die ich lese oder gelesen habe. Ich teile diese Beobachtungen, damit diese Bücher ins Bewusstsein kommen.

Folgende Regeln verpflichte ich mich, einzuhalten:

  1. Jeder Eintrag beginnt mit einem Satz (oder Absatz) aus dem Buch.
  2. Seinem Kontext entrissen, darf er Neues anstoßen.
  3. Das Neue steht manchmal in einem persönlichen Bezug zur Verfasserin des Blogbeitrags.
  4. Die Verfasserin verpflichtet sich, in dem Persönlichen das Allgemeine ausfindig zu machen.
  5. Grundlagen hierfür fehlen.
  6. Die Verfasserin folgt dem Lockruf des Schreibens.
  7. Zugleich achtet sie darauf, beim Schreiben ein Geschenk an Unbekannt zu machen.
  8. Beim Zuschnüren darf der Knoten nur einfach geknotet werden, so dass er sich leicht wieder aufziehen lässt.
  9. Die Zipfel („Enden“) des Geschenkbandes sind zu markieren.
  10. Das Ende mündet manchmal in den Anfang des Beitrags.

Folgendes gelobe ich zu vermeiden:

  1. Bereitstellung von Inhaltsangaben, Stammbäumen oder ähnlich brauchbarem Hintergrundmaterial zum Buch. – Recherchiert selbst!
  2. Einordnung des jeweiligen Buchs in die Zeit oder das Werk der Autorin/des Autors. – Suchmaschinen befragen!
  3. Groß-Tu-Sätze, die suggerieren, dass die Verfasserin des Blogbeitrags belesen ist. – Dem ist nie so.
  4. Sätze, wie sie in Literaturkritiken vorkommen (wie ich sie also jahrelang selbst gedrechselt habe). Beispiele: Die Sprache mäandert, perlt, ist schnörkelfrei (puuh, das einzuhalten wird schwierig).
  5. Wertungen aller Art oder gar Veränderungsvorschläge, im Sinne von: Dieses Buch wäre in sich schlüssig, wenn dies und das und jenes …
  6. Lieblingssätze meiner selbst (in früheren Kritiken). Beispiel: Dieser Roman ist konsequent durcherzählt (-komponiert).
  7. Sprachliche Allüren meiner selbst (in ganz frühen Kritiken. Hier schätzte ich vor allem die „Sprachverliebtheit“, die ich zu imitieren versuchte). – Huch!, was springt mein Füllergeist ins Geviert!
  8. Vortäuschung von Humor, wenn es nicht lustig ist. – Ernst ist aller Anfang Wahrheit.
  9. Herstellung von Kontext, d.h.: Aufdeckung der im Buch verwendeten Quellen. – Schutz den AutorInnen!
  10. Reine Ich-Bezogenheit. Auch wenn es um mich geht und ich der Filter bin.